Moroni und Teankum an der Ostfront

Der Fall von Nephihach Stadt

Alma 59:5–8

Die Lamaniten, die aus dem Land Manti von der Armee von Helaman vertrieben wurden, zogen hinauf zur Stadt Nephihach und griffen die Menschen dort an.

Und es begab sich: Während Moroni so Vorbereitungen traf, gegen die Lamaniten in den Kampf zu ziehen, siehe, da wurde das Volk Nephihach, das sich aus der Stadt Moroni und der Stadt Lehi und der Stadt Morianton zusammengefunden hatte, von den Lamaniten angegriffen. Ja, nämlich jene, die gezwungen worden waren, aus dem Land Manti und dem Land ringsum zu fliehen, waren herübergekommen und hatten sich den Lamaniten in diesem Teil des Landes angeschlossen.

Und da sie so überaus zahlreich waren, ja, und Tag für Tag Verstärkung empfingen, gingen sie auf das Gebot Ammorons hin gegen das Volk Nephihach vor, und sie fingen an, es in einer überaus großen Schlacht zu erschlagen. Und ihre Heere waren so zahlreich, dass der übrige Teil des Volkes Nephihach genötigt war, vor ihnen zu fliehen; und es kam sogar und schloss sich dem Heer Moronis an.

Alma 59:9–10

Moroni besetzt die Städte der Nephiten mit Garnisonen, weil er weiß, dass es einfacher ist, eine Stadt zu halten, als sie zurückzuerobern.

Und nun, da Moroni angenommen hatte, es würden Männer in die Stadt Nephihach gesandt, um dem Volk beim Behaupten dieser Stadt zu helfen, und da er wusste, dass es leichter war, die Stadt davor zu bewahren, dass sie den Lamaniten in die Hände fiel, als sie von ihnen zurückzugewinnen, meinte er, sie würden diese Stadt leicht behaupten. Darum hielt er seine ganze Streitmacht zurück, um die Orte zu behaupten, die er zurückgewonnen hatte.

Alma 59:11–12

Nephihach fällt nach dem Angriff der Lamaniten, und Moroni beginnt an den Nephiten zu zweifeln, da er weiß, dass sie anfangen, böse zu werden.

Und als nun Moroni sah, dass die Stadt Nephihach verloren war, wurde er überaus bekümmert und fing wegen der Schlechtigkeit des Volkes zu zweifeln an, ob es nicht seinen Brüdern in die Hände fallen würde. Nun war es auch so mit allen seinen obersten Hauptleuten.

Auch sie zweifelten und wunderten sich wegen der Schlechtigkeit des Volkes, und dies wegen des Erfolgs, den die Lamaniten über sie hatten.