Moroni und Teankum an der Ostfront

Verhandlungen zum Gefangenenaustausch

Alma 54:1–2

Im folgenden Jahr kontaktiert Ammoron Moroni und fordert einen Gefangenenaustausch; Moroni ist erfreut darüber zu hören, denn er ist begierig darauf gewesen, keine Versorgungsgüter mehr für die Lamaniten Gefangenen auszugeben.

Und nun begab es sich: Zu Beginn des neunundzwanzigsten Jahres der Richter sandte Ammoron zu Moroni und wünschte, er möge die Gefangenen austauschen.

Und es begab sich: Moroni fühlte übergroße Freude bei dieser Bitte, denn er wollte die Vorräte, die für den Unterhalt der lamanitischen Gefangenen aufgewendet wurden, für den Unterhalt seines eigenen Volkes haben; und er wollte auch sein eigenes Volk als Verstärkung für sein Heer haben.

Alma 54:3–4

Die Lamaniten hatten Frauen und Kinder gefangengenommen, während die Nephiten nur Soldaten gefangen hatten; deswegen entwarf Moroni einen Plan, um die Anzahl der freigelassenen Nephiten zu maximieren.

Nun hatten die Lamaniten viele Frauen und Kinder genommen, und es gab unter allen Gefangenen Moronis, nämlich unter den Gefangenen, die Moroni gemacht hatte, nicht eine Frau und nicht ein Kind; darum entschloss sich Moroni zu einer List, um von den Lamaniten möglichst viele gefangene Nephiten zu bekommen.

Darum schrieb er einen Brief und übersandte ihn durch den Diener Ammorons, den gleichen, der einen Brief zu Moroni gebracht hatte.

Und dies sind die Worte, die er an Ammoron schrieb, nämlich:

Alma 54:4–14

Moroni schreibt einen Brief an Ammoron, in dem er erklärt, dass die Nephiten nur einem Gefangenenaustausch zustimmen werden, wenn ein Nephiten Mann, eine Nephiten Frau und ein Nephiten Kind gegen einen Lamaniten Soldaten ausgetauscht werden.

Und dies sind die Worte, die er an Ammoron schrieb, nämlich:

Alma 54:15–24

Ammoron antwortet Moroni und stimmt dem vorgeschlagenen Austauschverhältnis von 3 zu 1 zu, warnt Moroni aber spöttisch, sich auf einen ewigen Kampf einzustellen.

Nun begab es sich: Als Ammoron diesen Brief empfing, wurde er zornig; und er schrieb einen weiteren Brief an Moroni, und dies sind die Worte, die er schrieb, nämlich: