Die Gadianton-Epoche

Der Sohn des Nephi

3 Nephi 1:1–3, 2:9

Als ein Mann namens Lachoneus zum Obersten Richter wird, übergibt Nephi die Aufzeichnungen der Nephiten an seinen Sohn, der ebenfalls Nephi heißt, verlässt dann Die Stadt Zarahemla und wird nie wieder gehört.

Nun begab es sich: Das einundneunzigste Jahr war vergangen, und es war sechshundert Jahre seit der Zeit, da Lehi Jerusalem verlassen hatte; und es war in dem Jahr, da Lachoneus der oberste Richter und der Regierende des Landes war. Und Nephi, der Sohn Helamans, war aus dem Land Zarahemla weggezogen und hatte seinem Sohn Nephi, der sein ältester Sohn war, die Verantwortung übertragen in Bezug auf die Platten aus Messing und alle Aufzeichnungen, die geführt worden waren, und alles das, was seit dem Wegzug Lehis aus Jerusalem heiliggehalten worden war. Dann zog er aus dem Land weg, und wohin er ging, weiß kein Mensch; und sein Sohn Nephi führte die Aufzeichnungen an seiner statt, ja, die Aufzeichnung von diesem Volk.


Und Nephi, nämlich der Vater jenes Nephi, der die Verantwortung für die Aufzeichnungen trug, kehrte nicht in das Land Zarahemla zurück und konnte im ganzen Land nirgendwo gefunden werden.

3 Nephi 1:4–6

Viele der von Samuel prophezeiten Zeichen und Wunder ereignen sich, aber trotzdem behaupten manche Zweifler, dass der Glaube der Gläubigen vergeblich sei.

Und es begab sich: Zu Beginn des zweiundneunzigsten Jahres, siehe, da erfüllten sich die Prophezeiungen der Propheten allmählich in zunehmendem Maße; denn größere Zeichen und größere Wundertaten fingen an, unter dem Volk gewirkt zu werden. Aber es gab einige, die anfingen zu sagen, die Zeit sei vorbei, dass sich die Worte erfüllen könnten, die von Samuel dem Lamaniten gesprochen worden waren. Und sie fingen an, sich über ihre Brüder zu freuen, nämlich:

Siehe, die Zeit ist vorbei,
und die Worte Samuels haben sich nicht erfüllt;
darum waren eure Freude und euer Glaube daran unnütz.

3 Nephi 1:7–8

Kontroversen breiten sich durch das Land aus—die Menschen werden unruhig, dem Nacht zu sehen, die so hell wie der Tag wird sein.

Und es begab sich: Sie brachten einen großen Aufruhr im ganzen Land zuwege; und die Menschen, die Glauben hatten, fingen an, sehr besorgt zu sein, dass das, was gesagt worden war, sich irgendwie nicht ereignen würde. Aber siehe, sie warteten standhaft auf den Tag und die Nacht und den Tag, die wie ein Tag sein sollten, als ob es keine Nacht gäbe, damit sie wissen würden, dass ihr Glaube nicht unnütz gewesen war.

3 Nephi 1:9

Ein Tag wird festgelegt, um alle Gläubigen hinzurichten, falls das Zeichen von Samuel nicht eintrifft.

Nun begab es sich: Von den Ungläubigen war ein Tag festgesetzt worden, da alle, die an jene Überlieferungen glaubten, hingerichtet werden sollten, wenn das Zeichen nicht eintreten würde, das vom Propheten Samuel angegeben worden war.